Die Veränderung der Kindheit, besonders die Einschränkung der Spiel– und Erlebnisräume für Kinder in den Städten und die Verplanung von Freizeit durch die Eltern, erschweren ein an eigenen selbstorganisierten Erfahrungen und Erlebnissen orientiertes Aufwachsen der Kinder. Entscheidungen die von Kindern selbst getroffen werden können, finden meist nur in institutionellen Rahmen statt. Welche Auswirkungen hat dies auf die Kinder? Wie kann für Kinder weiterhin informelle Bildung ermöglicht werden – Bildung die nicht an Institutionen gebunden ist.
Schwerpunkte der Tagung sind die Fragen:
- Welche Risikoerfahrung für Kinder ist möglich und nötig?
- Welche Chancen haben Kinder sich eigene Freiräume anzueignen und zu gestalten?
- Wie werden Kinder in Aushandlungsprozessen einbezogen und wie kindgerecht sind diese?
- Welche Chancen der sinnlichen Erfahrungen von Spiel- und Erlebnisräumen gibt es?
- Wie sieht heute informelle Bildung bei Kindern in Städten aus?
Zu diesen Fragen werden Fachvorträge und Workshops angeboten. Den Abschluss der Tagung soll ein gemeinsam entwickeltes Zukunftsszenario bilden.
Das Programm gibt es unter Fachtagung 2011.
BAG Spielmobile